Wie schädlich ist Zucker wirklich?

Prof. C. Diehm

 

Zucker ist nicht so schlecht wie sein Ruf, letztlich kommt es auf die Menge an, die man tagtäglich zu sich nimmt. Ein größeres Problem ist Süßstoff.

Wir haben in den vergangenen Jahren eine beispiellose Kampagne gegen Zucker und zuckerhaltige Nahrungsmittel erlebt. Es sei angemerkt: zu Recht! Übermäßiger Zuckerkonsum, etwa in Softdrinks, ist eine der Kalorienbomben und Festmacher schlechthin und hauptverantwortlich für Folgeerkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden.

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Inkontinenz – wenn die Blase schwächest

Prof. C. Diehm

Harninkontinenz – umgangssprachlich häufig übrigens fälschlicherweise auch als Blasenschwäche bezeichnet – betrifft viele. Doch Scham hält die Betroffenen nicht selten davon ab, mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen. Was sind die Ursachen und was kann man dagegen tun?

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Kaffeebohnen

Ist Kaffee krebserregend? Warum Sie nicht in Panik ausbrechen sollten

Prof. C. Diehm

In den USA fordern Richter Warnhinweise auf Kaffeebechern. Ist der Konsum gefährlich? Aus wissenschaftlicher Sicht eher nicht. Trotzdem können Sie etwas für Ihre Gesundheit tun.

Kaffee erneugt Krebs. Diese Horrormeldung schwappte kürzlich von Kalifornien aus um die Welt. Richter im westlichen Bundesstaat der USA fordern die Kaffeehalskette Starbucks auf, ihre Produkte künftig mit einem Hinweis zu Krebsgefahren zu kennzeichnen. Die Regelung soll auch für über 90 weitere amerikanische Unternehmen gelte, darunter McDonald’s und Dunkin’Donats.

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Bild Feinstaub

Warum die Gefahr von Feinstaub überschätzt wird

Prof. C. Diehm

In der Diskussion um den Feinstaub durch Dieselautos werden die Fakten ideologisiert. Die Diesel-Verteufelung ist nicht gerechtfertigt.

Mit einer gewissen Irritation verfolge ich seit vielen Monaten die Diskussion um den Diesel und seine offenbar so verheerenden Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.

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Blähungen – nur unangenehm oder ein Anzeichen für Schlimmeres

(C. Diehm)

Blähungen sind peinlich. Oft entstehen sie als direkte Folge der Ernährung. Sie können aber auch ein Anzeichen für eine ernste Erkrankung sein.

In den kommenden Zeilen geht es nicht um das, was wir alle kennen. Also – ganz platt formuliert – nicht um den abendlichen Bohneneintopf und die daraus resultierenden Folgen am kommen Tag. Vielmehr möchte ich Ihnen erklären warum wiederkehrende Blähungen entstehen, und dass sie durchaus ein Frühindikator für eine ernste Erkrankung sein können.

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So werden kalte Füße wieder warm

H. Lawall

Kalte Füße sind oft ein Problem – besonders im Winter, besonders für Frauen. Dicke Socken und feste Schuhe können helfen. Aber was taut Eisfüße langfristig wieder auf? Ein Experte weiß Antworten.

Gegen kalte Füße im Winter hilft ganz einfach ein: warm einpacken. “Für ausreichenden Schutz durch dicke Socken und festes Schuhwerk sorgen, ist die wichtigste Maßnahme”, empfiehlt Holger Lawall, Facharzt im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Angiologie und Gefäßmedizin.

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DIABETES 2018-Diabetisches Fußsyndrom: über Polyneuropathie, Durchblutungsstörungen und Zweitmeinungen

H. Lawall

Die Zahl der hohen Amputationen bei Menschen mit Diabetes mellitus beträgt etwa 8.500 pro Jahr.

2014: Die Zahl der Minoramputationen bei Diabetikern beträgt 30.400.

Bundesweit rückläufige Zahl von Majorsamputationen bei Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland. Die Prävalenz des diabetischen Fuß-Syndroms (DFS) liegt unverändert bei ca. 2 bis 10 Prozent der diabetischen Gesamtbevölkerung.

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Wenn Führungskräfte dopen

Proc. C. Diehm

Manager stehen immer Strom – kein Wunder, dass einige zu Mitteln greifen, um Leistungsfähigkeit, Regeneration und auch die Schlafqualität zu steigern. Doch langfristig kann die Einnahme zu erheblichen Schäden führen.

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Dr. Google weiß nicht alles

Prof. C. Diehm

Nicht verzagen, Google fragen: Immer mehr Menschen machen im Internet Selbstanalysen zu ihren Krankheiten und Beschwerden oder konsultieren Onlineärzte. Das ist praktisch, kann aber zur Gefahr für die Gesundheit werden.

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SIPE-Syndrom: Tod im kalten Wasser

Prof. C. Diehm

Das SIPE-Syndrom ist ein klassisches Lungenödem, das bei jungen Sportlern, die längere Zeit im kalten Wasser schwimmen, ohne Vorwarnung auftreten kann. Typischerweise passiert dies beim Triathlon. Amerikanische Wissenschaftlicher untersuchten nun eine Möglichkeit zur Prävention dieses lebensgefährlichen Syndroms.

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Amputations and mortality in in-hospital treated patients with peripheral artery disease and diabetic foot syndrome

Nasser M. Malyar a,⁎, Eva Freisinger a, Matthias Meyborg a, Florian Lüders a, Katrin Gebauer a, Holger Reinecke a, Holger Lawall b

a Division of Vascular Medicine, Department of Cardiovascular Medicine, University Hospital Muenster, Muenster, Germany b Praxis für Herzkreislauferkrankungen und Akademie für Gefäßkrankheiten, Ettlingen, Germany

article info

Article history:

Received 16 February 2016
Received in revised form 30 March 2016 Accepted 31 March 2016
Available online 4 April 2016

Keywords:

Amputation
Diabetes
Diabetic foot syndrome Mortality
Peripheral artery disease

1. Introduction

The prevalence of diabetes mellitus (DM) is increasing world- wide (Murray, Barber, Foreman et al., 2015; Zimmet, Magliano, Herman, & Shaw, 2014) just as the diabetes-associated complica- tions (Gregg, Li, Wang, et al., 2014) such as peripheral artery disease (PAD) and especially diabetic foot syndrome (DFS). Patients with DM have a lifetime probability of 15%–25% for developing foot ulcers (Abbott, Carrington, Ashe, et al., 2002; Singh, Armstrong, & Lipsky, 2005; Wild, Roglic, Green, Sicree, & King, 2004) which are a precursor of limb amputation, particularly in the presence of

Funding: No sources of funding.

Conflict of interest: H. Reinecke has received grants for participation in multicenter trials from Bard, Bayer, Biotronik, and Pluristem and consultant fees from BMS and Pluristem. N.M. Malyar has received travel support from Bard, Bayer, Cordis, Daiichi-Sankyo, and Medtronic and speaker honoraria from Medac and UCB Pharma. The other authors have nothing to declare.

⁎ Correspondingauthorat:DivisionofVascularMedicine,DepartmentofCardiovascular Medicine, University Hospital Muenster, Albert-Schweitzer-Campus 1Gebäude A1, 48149 Muenster, Germany. Tel.: +49 251 8347688; fax: +49 251 834 5101.

E-mail address: nasser.malyar@ukmuenster.de (N.M. Malyar).

http://dx.doi.org/10.1016/j.jdiacomp.2016.03.033

1056-8727/© 2016 Elsevier Inc. All rights reserved.

abstract

Aims: The prevalence of diabetes mellitus (DM) and its associated complications such as peripheral artery disease (PAD) and diabetic foot syndrome (DFS) are increasing worldwide. We aimed to determine the contemporary acute and long-term outcome of patients with PAD and DFS in Germany.
Methods: Nationwide, anonymized data of 40,335 patients hospitalized for PAD and/or DFS from the years 2009–2011 were analyzed and followed up until 2013. Patients were classified into 3 groups: DFS, PAD+DM and PAD without DM. In-hospital and long-term outcome (1156 days, 95% CI 1.151–1.161) regarding major and minor amputation and mortality was assessed. Cumulative amputation-free survival and overall survival rates were calculated using Kaplan–Meier analysis.

Results: The proportion of DFS, PAD+DM and PAD only was 17.3%, 21.5% and 61.2%, respectively. At index-hospitalization, DFS patients had the highest amputation (31.9% vs. 11.1% vs. 6.0%), yet the lowest revascularization rate (18.2% vs. 67.8% vs. 71.6%) compared to patients with PAD only and PAD+DM (P b 0.001). Cumulative 4-year survival (57.4%, 60.8% and 70.0%) and amputation-free-survival (45.4%, 74.4% and 86.5%) were lowest for DFS followed by PAD+DM and PAD only (P b 0.001).

Conclusions: Patients with diabetes, particularly those with DFS, have persistent high rates of limb amputation and of mortality in a real-world setting. Our data emphasize the need for further dedicated research to identify and target the underlying causes of the extraordinary poor outcome in this high risk population.

© 2016 Elsevier Inc. All rights reserved.

ischemia and infection. Concomitant PAD is present in approxi- mately 50%–70% of diabetic foot ulcers and is a strong predictor of adverse outcome in ulcer healing, limb amputation, morbidity, and mortality (Prompers, Huijberts, Apelqvist, et al., 2007; Prompers, Schaper, Apelqvist, et al., 2008). Moreover, both PAD and DM are associated with extensive resource utilization and costs (Prompers, Huijberts, Schaper, et al., 2008).

Measures such as campaigns to increase the awareness of DM-associated vascular complications (World Health Organization: Diabetes Care and Research in Europe: The St. Vincent Declaration. Geneva, World Health Org, 1989) alongside with the progress in medical and interventional treatment modalities during the last decades might be suggestive of an improved outcome of patients with DM and PAD. Indeed, a continuous advance in integrated manage- ment of DM has resulted in considerable decrease of DM-related complications during the last two to three decades (Gregg, Li, et al., 2014; Gregg et al., 2014). Even in patients with DFS a dedicated multidisciplinary approach resulted in favorable short- and long-term outcome (Apelqvist et al., 2011; Apelqvist, Bakker, van Houtum, Schaper, & International Working Group on the Diabetic Foot (IWGDF) Editorial Board, 2008; Apelqvist & Larsson, 2000; Krishnan,

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Urlaub: Lieber Fuschl als Peking – Langstreckenflüge ruinieren Managern den Erholungswert

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4. Juli 2016, Autor: Claudia Tödtmann
„Mir reichen Spanien und Österreich vollkommen für alle meine Urlaube“, erzählte mir kürzlich ein Top-Anwalt aus einer angelsächsischen Großkanzlei. Und dass er durchaus ein Fan guten Essens und vor allem der Salzburger Festspiele ist. Damit hat er aus medizinischer Sicht zumindest vollkommen recht.  Weiterlesen