Vitamin D – die Basis für gesunde Knochen

Prof. C. Diehm

Vitamin D kann jeder Mensch selbst herstellen. Es reichen schon ein paar Minuten Sonne pro Tag. Neben gesunden Knochen ist es an verschiedenen Prozessen im Körper beteiligt.

Mit Vitamin D bezeichnet man umgangssprachlich eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, deren wichtigster Vertreter – das auch Vitamin D3 genannte Cholecalciferol – mit Hilfe von UV-B-Strahlung in der Haut gebildet wird. Nach der historischen Definition der Vitamin gehört das Vitamin D damit eigentlich nicht dazu, denn Vitamine können eigentlich nich in ausreichender Menge vom Körper selbst hergestellt werden.

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Weniger Salz – weniger Infarkte

Prof. C. Diehm

Salz ist lebensnotwendig. Gleichzeitig gilt ein zu hoher Salzverzehr auch auch als Ursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Wieviel Salz sollte man denn nun zu sich nehmen?

Salz besteht zum größten Teil aus Natriumchlorid, chemisch NaCl genannt. Natrium ist ein wichtiger Bestandteil unseres Blutes und wird im Körper für den Zellstoffwechsel benötigt. Chlorid zählt zu den Bestandteilen unserer Magensäure. Darum wäre es falsch, in der Ernährung gänzlich auf Salz zu verzichten. Ganz im Gegenteil. Wir Menschen brauchen Salz, um zu überleben. Rund 3-4 Gramm Salz sollten wir pro Tag zu uns nehmen.

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Knoblauch – die heilsame Wirkung der Wunderknolle

Prof. C. Diehm

Die einen fürchten bei Verzehr um ihre sozialen Kontakte. Die anderen verehren ihn als Wunderknolle und Allheilmittel. Was ist dran an der heilsamen Wirkung von Knoblauch?

Fest steht: Knoblauch wird bereits seit Jahrtausenden als Heilmittel gesehen. Ägypten galt beispielsweise als das Knoblauchland des Altertums. Dort verehrte man die Knolle als heilige Pflanze und gab sie den Pharaonen als Grabbeigabe mit den ihren letzten Weg.

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Verstopfung: Wenn der Darm mal nicht so will

Prof. C. Diehm

Verstopfung hat wohl jeder von uns schon einmal gehabt. Doch wie kommt es dazu und wie kann man die unangenehme Darmträgheit vermeiden?

Eine große Studie des britischen Marktforschungsinstituts YouGov brachte es an den Tag: Jeder vierte Befragte litt aktuell unter Flatulenz (Blähungen) oder Obstipation (Verstopfung).

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Inkontinenz – wenn die Blase schwächest

Prof. C. Diehm

Harninkontinenz – umgangssprachlich häufig übrigens fälschlicherweise auch als Blasenschwäche bezeichnet – betrifft viele. Doch Scham hält die Betroffenen nicht selten davon ab, mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen. Was sind die Ursachen und was kann man dagegen tun?

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Bild Wald

“Forest Bathing” – Der Wald als medizinische Allzweckwaffe

Prof. C. Diehm

Ein Waldspaziergang entspannt. Doch ein Aufenthalt unter Bäumen hat auch therapeutisch messbare Auswirkungen auf Menschen – körperlich wie geistig.

Die Therapieform “Forest Bathing” hat sich in den späten 1980er Jahren in Japan entwickelt. Das dortige Landwirtschaftsministerium investierte damals massiv in “Shinrin-yoku”, was übersetzt “Waldbaden”, oder besser “Waldtherapie” heißt. Mittlerweile ist das Konzept ein geschützter Begriff und eine neue, forschungsgestützte Naturtherapie, die weltweit immer mehr Beachtung erlangt. Sie basiert auf gesundheitsfördernden Effekten von Aufenthalten im Wald – körperlich wie geistig.

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Jeder will jung sterben – aber so spät wie möglich

Prof. C. Diehm

Der Mensch wünscht sich Unsterblichkeit. Zwar wird dieser Wunsch nie in Erfüllung gehen, doch wir haben es zum großen Teil selbst in der Hand, wie alt wir werden.

Es ist einer der alten Menschheitsträume: das ewige Leben. Dieser wird sich natürlich nie erfüllen, die Pille dafür gibt es nicht. Wir sind aber dennoch auf gutem Weg, viele Fesseln, die bisher unser Lebensalter limitiert haben, zu lösen.

Wir schöpfen unser potenzielles Alter noch längst nicht aus. Denn selbst wenn der Mensch niemals ewig leben wird, gibt es zumindest genügend Möglichkeiten, durch bestimmte Lebensweisen die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, ein gutes und lange Leben zu führen.

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Das muss ein guter Gesundheits-Check leisten

Prof. C. Diehm

Regelmäßige Check-ups sind ein Muss, vor allen in fortgeschrittenem Alter. Doch welche Untersuchungen sind wirklich nötig? Ein Überblick.

Gott sei Dank hat es sich bei den Managern herumgesprochen, dass ein gesundheitlicher Check-up ab dem 50. Lebensjahr alle zwei bis drei Jahre ein Muss ist. Männer sind bei Vorsorgeuntersuchungen ja bekanntlich nachlässiger als Frauen – ein Grund dafür, dass die Lebenserwartung des männlichen Teils der Bevölkerung hinter jeder der Frauen hinterherhinkt.

Wie sinnvoll ein regelmäßiger Check-up ist, mag Ihnen folgendes Beispiel zeigen:

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Initiale Antikoagulation und verlängerte Sekundärprophylaxe nach venöser Thromboembolie

Dr. H. Lawall

Für welche Patienten, mit welcher Substanz und wie lange ?

Unter dem Begriff venöse Thromboembolie (VTE) versteht man die tiefe Venenthrombose (TVT) und die Lungenembolie (LE), entweder alleine oder in Kombination. Da Ursachen und Therapie in beiden Erkrankungsbildern nahezu gleich sind, spricht man sinnvollerweise von 2 Seiten der Medaille.

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Selbstoptimierung hat ihre Grenzen

Prof. C. Diehm

Fitnessarmbänder, Kalorien-Apps und Botox: Beim Kampf gegen Alter und Speck sind Führungskräfte ganz vorn mit dabei – und erleiden oft einen Burn-out.

Der Lifestyle der Postmoderne lautet: schlanger, schöner, fetter. Weg mit Speck an Bauch, Beinen, Po. Botox gegen die Falten, Testosteron gegen die Schlappheit. Die disziplinierte Arbeit an Körper, Geist und Seele lässt sich allerorts beobachten. Es wird vermessen, geschwitzt, gedopt.

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Der Hype um Vitamin D ebbt ab – zum Glück

Prof. C. Diehm

Hilft Vitamin D gegen Herzkrankheiten und Depressionen? Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es dafür keine Hinweise. Eine Überdosierung kann sogar schaden.

Das Ganze begann mit einem Kongress vor knapp zehn Jahren. Forscher präsentierten im Rahmen der Jahresversammlung der American Heart Association 2009 eine Beobachtungsstudie an mehr als 27.000 US-Amerikanern im Alter von über 50 Jahren. Es ging um die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Ereignissen über einen Beobachtungszeitraum von 1,3 Jahren.

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So minimieren Sie das Risiko eines Herzinfarktes

Prof. C. Diehm

Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf – alles bekannt. Doch es gibt noch einige weniger offensichtliche Regeln, um eine Herzattacke zu vermeiden.

Der Herzinfarkt ist nicht mehr der größte Feind des Managers. Das war vor 20 Jahren noch anders. Damals gehörte der  Infarkt in Wirtschaftszirkeln, ironisch gesagt, zum guten Ton, war ein Symbol der harten Arbeit und der Aufopferung für die Firma. Die Frage “Wieviele Bypässe und Stents haben Sie?” war Teil des Party-Smalltalks, so wie man sich heute von der letzten Marathonteilnahme erzählt.

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Alkohol – Genuss oder Gefahr? Das müssen Sie wissen

Prof. C. Diehm

Fördert ein Glas Wein am Abend die Gesundheit? Und wieviel Alkohol sollte man höchstens zu sich nehmen? Das sind die Fakten:

“An extra glass of wine a day will shorten your life by 30 minutes”, titelte der englische “Guardin” vor kurzem. Keine acht Wochen zuvor konnte man in der amerikanischen “Daily News” lesen, dass moderater Alkoholgenuss ein entscheidender Schlüssel für ein langes Leben sei. Beiden Meldungen lagen wissenschaftliche Studien zugrunde. Was denn nun?

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Kaffeebohnen

Ist Kaffee krebserregend? Warum Sie nicht in Panik ausbrechen sollten

Prof. C. Diehm

In den USA fordern Richter Warnhinweise auf Kaffeebechern. Ist der Konsum gefährlich? Aus wissenschaftlicher Sicht eher nicht. Trotzdem können Sie etwas für Ihre Gesundheit tun.

Kaffee erneugt Krebs. Diese Horrormeldung schwappte kürzlich von Kalifornien aus um die Welt. Richter im westlichen Bundesstaat der USA fordern die Kaffeehalskette Starbucks auf, ihre Produkte künftig mit einem Hinweis zu Krebsgefahren zu kennzeichnen. Die Regelung soll auch für über 90 weitere amerikanische Unternehmen gelte, darunter McDonald’s und Dunkin’Donats.

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Bild Feinstaub

Warum die Gefahr von Feinstaub überschätzt wird

Prof. C. Diehm

In der Diskussion um den Feinstaub durch Dieselautos werden die Fakten ideologisiert. Die Diesel-Verteufelung ist nicht gerechtfertigt.

Mit einer gewissen Irritation verfolge ich seit vielen Monaten die Diskussion um den Diesel und seine offenbar so verheerenden Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.

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Sport im Alter verlängert das Leben

Prof. C. Diehm

Regelmäßiger Sport ist gut für den Körper. Sogar im Alter. Das belegt eine aktuelle Studie. Sie besagt, dass ältere Frauen, die regelmäßig trainieren, deutlich länger leben.

Inzwischen weiß wohl jeder, dass körperliche Aktivität gut für die Gesundheit ist und das Leben verlängert. Bisherige Studien zeigen, dass Menschen, die regelmäßig mindestens zweieinhalb Stunden pro Woche Sport betreiben, ein um 10 bis 30 Prozent niedrigeres Sterberisiko haben. Eine neue Studie kommt nun zu dem Resultat, dass sogar über 70-jährige Frauen durch regelmäßigen Sport ihre Lebenserwartung noch einmal deutlich steigern können.

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Vitamin A – besser sehen mit Karotten

Prof. C. Diehm

Vitamin A ist wichtig für die Sehkraft und das Wachstum. In einer gesunden Ernährung ist es ausreichend enthalten. Aber Vorsicht: Eine Überdosierung kann schwerwiegende Folgen haben.

Vitamin A ist – wie die Vitamine D, E und K – fettlöslich. Umgangssprachlich wird es häufig auch Retinol genannt. Streng genommen handelt es sich beim Vitamin A jedoch um eine Stoffgruppe, zu der neben Retinol beispielsweise auch noch Retina, Retinsäure und Retinylpalmitat zählen. Wer jetzt an die Retina, unsere Netzhaut im Auge denkt, liegt richtig, denn Vitamin A ist unter anderem wichtig für die Sehkraft.

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Legalisierung von Cannabis verharmlost die medizinischen Gefahren

Prof. C. Diehm

Aus medizinischer Sicht ist die Legalisierung von Marihuana fragwürdig. Die Risiken sind größer als die Chancen, vor allem für Jugendliche.

In Deutschland wird derzeit – wieder einmal – heftig über die Legalisierung von Cannabis gestritten. Die Diskussion ist relevant, handelt es sich bei Cannabis doch um die bei uns am häufigsten illegal konsumierte Droge.

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Acht Tipps, wie Sie Übergewicht in den Griff bekommen

Prof. C. Diehm

Viele Führungskräfte gelten als übergewichtig. Kein Wunder, wenn der Job stressig ist, bleibt wenig  Zeit für Sport. Und zur Belohnung gibt es abends noch ein opulentes Mehl. Aber was tun? Machen Sie bloß keine Diät!

Führungskräfte machen Sport, sie wissen um gesundes Essen, rauchen kaum noch und meiden abendliche Events, um ausreichend Schlaf zu bekommen.

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Abnehmen – warum Sport und weniger essen oft nicht ausreichen

Prof. C. Diehm

Ihr treibt Sport und habt Eure Ernährung umgestellt. Trotzdem wollen und wollen die Pfunde nicht purzeln. Wie kommt das?

Eines vorab. Wenn Ihr abnehmen wollt und dafür die alte Regel “Mehr Bewegung, weniger essen” befolgt, dann macht Ihr schon sehr viel richtig. Dass sich der erwünschte Erfolg langsamer einstellt als vielleicht erwartet, kann am Gehirn liegen.

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Vitamin A – besser sehen mit Karotten

Prof. C. Diehm

Vitamin A ist wichtig für die Sehkraft und das Wachstum. In einer gesunden Ernährung es es ausreichend enthalten. Aber Vorsicht: Eine Überdosierung kann schwerwiegende Folgen haben.

Vitamin A ist – wie die Vitamine D, E und K – fettlöslich. Umgangssprachlich wird es häufig auch Retinol genannt. Streng genommen handelt es sich beim Vitamin A jedoch um eine Stoffgruppe, zu der neben Retinol beispielsweise auch noch Retina, Retinsäure und Retinylpalmitat zählt. Wer jetzt an die Retina, unsere Netzhaut im Auge denkt, liegt richtig, denn Vitamin A ist unter anderem wichtig für unsere Sehkraft.

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Das gefährliche Revival der Zigarette

Prof. C. Diehm

Kaum steigt die Zahl der Nichtraucher nachhaltig, treibt die Industrie einen neuen Trend voran: Die vermeintlich harmlose E-Zigarette.

Hin und wieder schaue ich mir gern einen Filmklassiker an. Unfassbar, wie früher in vielen Streifen nahezu pausenlos geraucht wurde. Es gibt große Fortschritte, dem Gesundheitskiller Rauchen den Garaus zu machen.

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Die periphere arterielle Verschlusskrankheit

(P.Huppert, H. Lawall, G. Rümenapf, C. Diehm)

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist eine häufige, bevorzugt bei älteren Menschen auftretende Erkrankung die zu Verengungen und Verschlüssen der Becken- und Beinarterien führt. Sie wird meist durch die Arteriosklerose hervorgerufen.

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Blähungen – nur unangenehm oder ein Anzeichen für Schlimmeres

(C. Diehm)

Blähungen sind peinlich. Oft entstehen sie als direkte Folge der Ernährung. Sie können aber auch ein Anzeichen für eine ernste Erkrankung sein.

In den kommenden Zeilen geht es nicht um das, was wir alle kennen. Also – ganz platt formuliert – nicht um den abendlichen Bohneneintopf und die daraus resultierenden Folgen am kommen Tag. Vielmehr möchte ich Ihnen erklären warum wiederkehrende Blähungen entstehen, und dass sie durchaus ein Frühindikator für eine ernste Erkrankung sein können.

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Sitzen kann tödlich sein

C. Diehm

Langes Sitzen ist nicht gesund, das wissen wir. Wie schädlich es aber in Wirklichkeit ist, zeigen neue Studien. In den USA spricht man schon von der “Sitting Disease”. Einige praktische Tipps für den Büroalltag.

Es gehört zum medizinischen Allgemeinwissen, dass langes Sitzen die Ursache für Rückenschmerzen sein kann. Auch dass Bewegungsarmut Thrombosen und tödliche Lungenembolien begünstigt, dürften den meisten bekannt sein.

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So werden kalte Füße wieder warm

H. Lawall

Kalte Füße sind oft ein Problem – besonders im Winter, besonders für Frauen. Dicke Socken und feste Schuhe können helfen. Aber was taut Eisfüße langfristig wieder auf? Ein Experte weiß Antworten.

Gegen kalte Füße im Winter hilft ganz einfach ein: warm einpacken. “Für ausreichenden Schutz durch dicke Socken und festes Schuhwerk sorgen, ist die wichtigste Maßnahme”, empfiehlt Holger Lawall, Facharzt im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Angiologie und Gefäßmedizin.

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Kochen ist gesund

C. Diehm

Wer selbst kocht, ernährt sich meistens gesünder. Und wer dann noch im Kreise der Familie isst, macht alles richtig.

Jeder kann sich ernähren, wie er will und nimmt damit direkt einen großen Einfluss auf seine Gesundheit. Denn eines steht unumstößlich fest: Eine Ernährungsweise, die dem Organismus gibt, was er braucht und vermeidet, was ihn schädigt, ist gesund.

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Körperliches Training senkt das Sterberisiko bei älteren Frauen

C. Diehm

Ältere Frauen, die regelmäßig körperlich trainieren, haben ein um 65% niedriges Mortalitätsrisiko im Vergleich zu Frauen, die kaum trainieren.

Dass körperliche Aktivität die Sterblichkeit beeinflusst, ist seit Langem bekannt. Aus frühere Studien wusste man, dass Probanden, die regelmäßig mindestens 150 Minuten pro Woche hart trainierten, ein um 10-30% niedrigeres Sterblichkeitsrisiko hatten.

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Mittagsschlaf gegen Migräne

C. Diehm

Der Leidensdruck bei Migräne-Patienten ist enorm. Zudem erhöht Migräne das Schlaganfall-Risiko. Dabei  hilft schon ein kurzer Mittagsschlaf.

Eines gleich vorweg: Nicht jeder Kopfschmerz ist eine Migräne. Medizinisch unterscheiden wir verschiedenste Formen des akute, episodischen oder chronischen Kopfschmerzes, die vom Spannungskopfschmerz über den Clusterkopfschmerz bis zur Migräne reichen. Als besonders schwere Form sorgt Letztere für eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität der Betroffenen.

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Bild Zitrone

Vitamin C – Der Booster für’s Immunsystem

C. Diehm

Für die einen ist es ein Wunder-Vitamin, das gegen fast alles hilft. Andere halten es für überbewertet. Wissenschaft und Forschung sind sich einig: Der Mensch braucht Vitamin C.

Der zweifache Nobelpreisträger Linus Launig war vor einem halben Jahrhundert der Überzeugung, Vitamin C helfe nicht nur gegen Erkältungen, sondern wirke unter anderem auch vorbeugend gegen Krebs. Er selbst soll viele Jahre lang viel zu viel des Vitamins zu sich genommen haben und wurde – geistig und körperlich fit – 93 Jahre alt. Ob das extrem überdosierte Vitamin C die Ursache dafür war, halte ich für fraglich. Fest steht: Vitamin C ist wichtig und gut für unseren Organismus.

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Hypochonder – Der eingebildete Kranke

C. Diehm

Hypochonder werden oft belächelt, denn sie – so heißt es – denken ja nur, sie seien krank. Dabei leiden sie real unter einer sehr ernsten Erkrankung: Der Hypochondrie.

Hypochonder, so sagt der Volksmund, werden alt. Warum? Weil sie wegen jedem Wehwehchen zum Arzt laufen und so immer perfekt durchgecheckt und behandelt sind. Doch das ist nur die eine Seite der sprichwörtlichen Medaille, denn Hypochondrie ist eine eigenständige Krankheit mit häufig sehr hohem Leidensdruck für die Betroffenen und nicht selten auch deren Angehörige.

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Herztod beim Skifahren

C. Diehm

Wer ohne entsprechende Vorbereitung auf die Skipiste geht, hat ein signifikant höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Das hat eine aktuelle Studie ergeben.

Sport ist gesund. Dem wird niemand widersprechen. Und im Winter ist es für fast 10 Millionen Deutsche das alpine Skifahren. Der Deutsche Skiverband DSV zählt knapp 7,5 Millionen aktive Alpin-Skifahrer und 2 Millionen Snowboarder in Deutschland. Doch während alle von ihnen vom Risiko möglicher Frakturen bei Stürzen wissen, ist kaum bekannt, dass das antrainierte Skifahren auch zum Herzinfarkt führen kann.

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Nordic Walking: Fit mit zwei Stöcken

C. Diehm

Viele Menschen leiden unter Bewegungsmangel. Nordic Walking gilt als ideale Ausdauersportart für jedermann, denn damit trainiert man Ober- und Unterkörper gleichzeitig.

Über Nordic Walking werden regelmäßig dumme Witze gemacht. Völlig zu unrecht. Denn Nordic Walking ist eine ideale Ausdauersportart für jedermann. Sie kostet wenig, sie baut auf dem natürlichen Bewegungsablauf auf ist darum leicht erlernbar, kann zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter ausgeübt werden. Ideal eignet sie sich zudem für Menschen mit einem sportlichen Handicap, da die Stöcke eine sichere Bewegung ermöglichen.

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Gibt es ein gebrochenes Herz?

C. Diehm

Ein Todesfall in der Familie oder selbst Liebeskummer können das Herz belasten. Ärzte sprechen dann vom “Borken-Heart-Syndrom”. Es gibt kaum ein besseres Beispiel für den engen Zusammenhang zwischen Psyche und Körper.

In den Tagen nach Weihnachten kommen viele ansonsten häufig gestresste Manager ein bisschen zur Ruhe. Es ist die Zeit für Familie, tiefere Gedanken und Gefühle. Auch Liebe spielt dabei eine große Rolle. An mich werden dann Fragen herangetragen, die im bewegten Alltag in der Regel zu kurz kommen. Zum Beispiel, ob es das Syndrom eines “gebrochenen Herzens” wirklich gibt.

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DIABETES 2018-Diabetisches Fußsyndrom: über Polyneuropathie, Durchblutungsstörungen und Zweitmeinungen

H. Lawall

Die Zahl der hohen Amputationen bei Menschen mit Diabetes mellitus beträgt etwa 8.500 pro Jahr.

2014: Die Zahl der Minoramputationen bei Diabetikern beträgt 30.400.

Bundesweit rückläufige Zahl von Majorsamputationen bei Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland. Die Prävalenz des diabetischen Fuß-Syndroms (DFS) liegt unverändert bei ca. 2 bis 10 Prozent der diabetischen Gesamtbevölkerung.

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Wenn Führungskräfte dopen

Proc. C. Diehm

Manager stehen immer Strom – kein Wunder, dass einige zu Mitteln greifen, um Leistungsfähigkeit, Regeneration und auch die Schlafqualität zu steigern. Doch langfristig kann die Einnahme zu erheblichen Schäden führen.

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Dr. Google weiß nicht alles

Prof. C. Diehm

Nicht verzagen, Google fragen: Immer mehr Menschen machen im Internet Selbstanalysen zu ihren Krankheiten und Beschwerden oder konsultieren Onlineärzte. Das ist praktisch, kann aber zur Gefahr für die Gesundheit werden.

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Was tun gegen den November-Blues?

Prof. C. Diehm

Mit dem Herbst verdunkelt sich nicht nur der Himmel, sondern bei vielen Menschen auch das Gemüt. Die Winterdepression hält Einzug, auch in die Büros. Was dagegen hilft – außer Schokolade.

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Periphere arterielle Verschlusskrankheit und Diabetes mellitus

Dr. H. Lawall

Periphere Durchblutungsstörungen der Becken- und Beinarterien sind eine der Folgekomplikationen des Diabetes mellitus. Der Begriff umfasst Stenzen und Verschlüsse bei Patienten mit dieser Stoffwechselerkrankung.

Arterielle Gefäßläsionen sind abhängig vom Alter und der Erkrankungsdauer und treten deshalb zumeist im höheren Lebensalter auf. Die Prävalenz der PAVK beträgt bei über 70-jährigen Patienten geschlechtsunabhängig etwa 20%. Nur bei 25% der Betroffenen treten Symptome auf.

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Hokuspokus – Homöopathie

Prof. C. Diehm

Weiße Kügelchen mit wundersamer Wirkung: Viele Menschen schwören auf Homöopathie, Tausende Ärzte in Deutschland bieten entsprechende Behandlungen an. Aber bringen Globulin und andere Mittelchen wirklich etwas ?

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So fliegen Sie entspannter

Prof. C. Diehm

Für Manager stellen häufige Langstreckenflüge eine erhebliche Belastung dar – nicht nur wegen des Jetlags. Doch wer einige kleine Regeln beachtet, reist entspannter. Die Vorbereitung dafür beginnt schon vor dem Abflug.

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Zwei Seiten einer Medaille

Dr. H. Lawall

Die Entstehung venöser Tromben ist ein multifaktorielles Geschehen. Auf Basis der Virchow’schen Trias (Beeinträchtigung des venösen Rückflusses, Schädigung der Venenwand und Gesinnungsneigung) können akute Faktoren wie Entzündungen oder Traumata eine Thrombose auslösen. Ist diese in den tiefen Venen lokalisiert, besteht die Gefahr einer Lungenembolie. Das individuelle Thromboserisiko entscheidet über die Notwendigkeit einer Prophylaxe.

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Körperliche Untersuchung allein nicht ausreichend – Diagnostik der Venenthrombose

Dr. H. Lawall

Da die Symptome einer tiefen Venenthrombose oftmals unspezifisch sind oder sogar fehlen, ist zu Beginn des Diagnoseprozesses eine Einschätzung der klinischen Wahrscheinlichkeit unabdingbar. Die D-Dimer-Bestimmung kann für den Ausschluss einer Thrombose eingesetzt werden. Für ihren eindeutigen Nachweis ist die Kompressionssonographie Methode der Wahl.

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Der Marathon-Wahnsinn

Prof. C. Diehm

Dieses Wochenende finder der Berlin-Marathon statt – und wieder werden Zehntausende Sportverrückte dabei sein, darunter auch einige Führungskräfte. Doch die 42 Kilometer sind für Manager nicht unbedingt das Richtige.

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S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) – Teil 1

Dr.H.Lawall, Prof.G. Rümenapf, Prof. H. Huppert et. al.

Diese Pocket-Leitlinie ist eine der Deutschen Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. herausgegebene Kurzfassung der interdisziplinären S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Sie gibt den gegenwärtigen Erkenntnisstand wieder und soll Ärztinnen und Ärzte bei Entscheidungen zum Management der PAVK unterstützen. Pocket-Leitlinien können die im interdisziplinären Konsensus getroffenen differenzierten Empfehlungen der S3-Leitlinie nur verkürzt darstellen, sodass für weitergehende Empfehlungen auf die Langversion verwiesen wird. Eine Leitlinie kann weder die individuelle ärztliche Evaluation eines Patienten ersetzen, noch die spezifische Ausrichtung der Diagnostik und Therapie an den einzelnen Patienten.

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Efficacy and Safety of lprostadil in Patients with Peripheral Arterial Occlusive Disease Fontaine Stage IV: Results of a Placebo Controlled Randomised Multicentre Trial (ESPECIAL)

Dr. H. Lawall, A.Pokrovsky, et. al.

Peripheral arterial occlusive disease (PAOD) Fontaine Stage IV, the most serious form of critical limb ischemia (CLI), ist the clinical endpoint of PAOD. Despite its subacute or chronic appearance immediate action is necessary since tissue perfusion is markedly reduced and there is the threat of major amputation within 1 year.

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Geduld ist oft das beste Heilmittel

Prof. C. Diehm

Sodbrennen, Erkältung, Rückenschmerzen: Wie die meisten Menschen gehen viele Führungskräfte wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt. Doch die vermeintliche Hilfe schadet oft mehr, als sie nützt. Es gibt bessere Alternativen.

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Nahrungsergänzungsmittel ? Nein danke !

Prof. C. Diehm

Work-out-Booster, muskelaufbauendes Kreatin, Vitamin D: Knapp 30 Prozent der deutschen Führungskräfte greifen zu Präparaten. Zumeist sind diese jedoch unnötig und nutzlos – und manche können sogar schädlich sein.

Viele gebildete und ansonsten rational tickende Manager können sich einem Trend nicht entziehen, der sich in den vergangenen Jahren breitgemacht hat und der vornehmlich auf auf aggressivem Marketing statt evidenzbasierter Wissenschaft fußt.

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Golf – der ideale Sport für Führungskräfte

Prof. C. Diehm

Golf hat bei Managern und Führungskräften an Beliebtheit eingebüßt. Das ist schade, insbesondere aus medizinischer Sicht. Es ist die ideale Freizeitaktivität – nicht nur für ergraute Aufsichtsräte.

Der Golfsport hat unter Führungskräften in den vergangenen Jahren an Attraktivität eingebüßt! Zu zeitraubend sei eine Runde, heißt es oft, auch wären damit weniger “Statuspunkte” als früher verbunden. Zudem würde die Hoffnung, sich mit wichtigen Leuten zu vernetzen, in der Praxis enttäuscht.

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Der perfekte Urlaub

Prof. C. Diehm

Führungskräfte sollten den Sommerurlaub nutzen, um einmal so richtig auszuspannen und etwas für die Gesundheit zu tun. Doch viele Manager und Unternehmer gehen ihn falsch an. Das beginnt schon bei der Wahl des Ortes.

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Herzrisiko-DIABETES

Prof. C. Diehm

Hohe Blutzuckerwert schädigen auf Dauer eine Reihe von Funktionen des Körpers. Wie Sie Ihr Risiko erfolgreich senken können.

Artikel erschienen in HÖRZU Nr. 25 vom 16.6.2017

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Alles Gute für ein gesundes Herz

Prof. C. Diehm

Unser Herz ist ein Wunderwerk: Tag und Nacht schlägt es ungefähr 100000 mal und versorgt unsere Organe und unsere Gefäße mit Blut. Ganz selbstverständlich.  Erst wenn es aus dem Takt gerät, wenn es stolpert oder oder wir das Gefühl haben, es pumpt zu schwach und das Atmen fällt schwer, wird uns bewusst, dass dieser Muskel in der Mitte unseres Körpers ganz schön rackert.

Art. erschienen in BUNTE Nr.26 vom 21.06.2017

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Mentale Leistungsfähigkeit – so halten Sie sich fit

Prof. C. Diehm

Gesund mit Diehm: Mental fit bleiben

Mentale Leistungsfähigkeit – so halten Sie sich fit im Kopf

Auch wenn der physische und psychische Abbau heute in höherem Alter erfolgt als früher: Irgendwann macht jeder Mensch die Erfahrung, dass er nicht mehr jung ist. Spätestens an diesem Punkt lohnt es, sich über Regeln klar zu werden, wie die mentale Leistungsfähigkeit am besten so lange wie möglich erhalten werden kann. Diese Regeln gelten auch für Patienten, die durch einen medizinischen oder psychologischen Krisenfall zeitweise zurück geworfen wurden. Mit folgenden einfachen Regeln leben Sie besser.  Weiterlesen

Wie gesund ernähren sich Manager?

Prof. C. Diehm

Die renommierte Max Grundig Klinik ließ 1.000 Führungskräfte befragen, wie ernst sie es mit einer gesunden Ernährung nehmen und welche Regeln sie dabei befolgen.

Führungskräfte streben heute nach einem ausgewogenen Lebensstil. Aus einer Befragung von 568 Managern durch die Max Grundig Klinik im Sommer 2014 wissen wir, dass bei fast allen medizinischen Parametern Führungskräfte gesünder sind als der Durchschnittsbürger. Viel Sport und Bewegung, ein modernes Mantra in Deutschlands Wirtschaft, tragen zu diesem Befund bei. Aber: Die Erhebung brachte 2014 auch ans Tageslicht, dass 48 Prozent der befragten Führungskräfte nach BMI-Definition übergewichtig sind, wobei das Verhältnis von Normalgewicht zu Übergewicht bei weiblichen Führungskräften deutlich besser ausfällt (81 Prozent Normalgewicht).

Prof. Dr. Curt Diehm, Ärztlicher Direktor der Max Grundig Klinik, sagt: „Trotz viel Sport kämpfen Leistungsträger in der Wirtschaft häufig mit ihrem Gewicht. Aus diesem Grund wollten wir in der aktuellen Befragung wissen, wie es diese Gruppe im weiteren Sinne mit der Ernährung hält.“ Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden deshalb kürzlich 1.000 Führungskräfte in Deutschland befragt.  Weiterlesen

Flohsamenschalen – eine unverzichtbare Zauberfaser für gesunde Rituale

Gesund mit Diehm

Flohsamenschalen – eine unverzichtbare Zauberfaser für gesunde Rituale

Flohsamenschalen sind die Samenschalen der Pflanze Plantago ovata. Flohsamen wird heute hauptsächlich in Indien und Pakistan angebaut und der sogenannte Indische Flohsamen wird als Nahrungsergänzung und zu Heilzwecken hergestellt und vertrieben. Bei chronischer Verstopfung werden Plantago ovata Samenschalen als natürliches Darmregulanz eingesetzt. Die Samenschalen sind quellfähig und führen so zu einer Volumenzunahme im Dickdarm. Die Peristaltik wird dadurch angeregt. Flohsamen entfalten ihre Wirkung allerdings nur richtig, wenn eine adäquate Trinkmenge gegeben ist. Unter Gastroenterologen und Internisten gilt es heute als gesichert, dass Flohsamenschalen sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall helfen.

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SIPE-Syndrom: Tod im kalten Wasser

Prof. C. Diehm

Das SIPE-Syndrom ist ein klassisches Lungenödem, das bei jungen Sportlern, die längere Zeit im kalten Wasser schwimmen, ohne Vorwarnung auftreten kann. Typischerweise passiert dies beim Triathlon. Amerikanische Wissenschaftlicher untersuchten nun eine Möglichkeit zur Prävention dieses lebensgefährlichen Syndroms.

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Lassen sich die Amputationsraten bei Diabetikern reduzieren?

H. Lawall et. al

Die Zahl von Majorsamputationen ist trotz leicht sinkender Tendenz immer noch erschreckend hoch. Überwiegend sind Diabetiker von Amputationen  betroffen. Ziel muss es sein, die Zahl der Minor- und Majorsamputationen zu verringern. Ein Instrument dazu ist das Einholen einer Zweitmeinung in einem Gefäßzentrum zur Klärung einer möglichen Revascularisation und die Schaffung eines landes- und bundesweiten Amputationsregisters.

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German guideline on the diagnosis an treatment of peripheral artery disease – a comprehensive update 2016

Vasa. DOI: 10.1024/0301-1526/a000603. © 2017 Hogrefe AG.
German guideline on the diagnosis and treatment of peripheral artery disease – a comprehensive update 2016
Holger LawallRelated informationAkademie für Gefäßkrankheiten Ettlingen, Max Grundig Klinik, Bühlerhöhe, Germany
, Peter HuppertRelated informationInstitut für Radiologie, Klinikum Darmstadt, Germany
, Christine Espinola-KleinRelated informationZentrum für Kardiologie, Abt. Angiologie, Universitätsmedizin Mainz, Germany
, Claudia Silke ZemmrichRelated informationInstitute for Pharmacology and Preventive Medicine, Mahlow, Germany
, and Gerhard RuemenapfRelated informationKlinik für Gefäßchirurgie, Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer, Germany
Received October 13, 2016
Accepted November 7, 2016
Published online Januar 27, 2017
DOI: http://dx.doi.org/10.1024/0301-1526/a000603
Abstract

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Abstract
Abstract. The prevalence of peripheral artery disease (PAD) is increasing worldwide and is strongly age-related, affecting about 20 % of Germans over 70 years of age. Recent advances in endovascular and surgical techniques as well as clinical study results on comparative treatment methods strengthened the need for a comprehensive review of the published evidence for diagnosis, management, and prevention of PAD.   Weiterlesen

Tödlicher Verschluss

Die tiefe Beinvenenthrombose wird sowohl von Ärzten als auch der Bevölkerung in Ihrer Bedeutung unterschätzt – mit fatalen Folgen für die Betroffenen. Hinzu kommt, dass unklare Symptome die Diagnose erschweren. Die notwendige Antikoagulation wird dann oft zu spät in die Wege geleitet. Aufklärung ist gefragt.

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Ärzte im Spannungsfeld: Entscheidungskonflikte zwischen medizinischen und wirtschaftlichen Zielsetzungen?

Ärzte im Spannungsfeld: Entscheidungskonflikte zwischen medizinischen und wirtschaftlichen Zielsetzungen?

Prof. Dr. med. Curt Diehm, Ärztlicher Direktor der Max Grundig Klinik, Bühlerhöhe

Wachstum ist die vorherrschende Zielvorstellung unseres Wirtschaftssystems. Unternehmenswachstum gilt als Leistungsnachweis. Ist stetiges Wachstum auch für eine zukunftsfähige Medizin die richtige Handlungsoption? Lässt sich Medizin überhaupt sinnvoll ökonomisieren?   Weiterlesen

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Aktiv sein – nicht nur Sport ist Bewegung

Aktiv sein – nicht nur Sport ist Bewegung
Warum auch in der kalten Jahreszeit Bewegung zentral für körperliches Wohlbefinden und die Gesundheit ist, erklärt Prof. Dr. med. Curt Diehm in seinem heutigen Gastbeitrag. Und es muss nicht immer ein hartes Workout sein.
Wenn die Tage kurz werden und die Nächte lang, stellt sich auch unser Stoffwechsel und unsere mentale Verfassung auf den Winter ein. Alles fällt schwerer, es fehlt an Energie, um sich ausreichend Bewegung zu verschaffen.

Deshalb ist es gerade in der dunklen Jahreszeit umso wichtiger, seinen inneren Schweinehund zu überwinden und körperlich aktiv zu bleiben.   Weiterlesen

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Schokolade – in vernünftiger Dosis eine Allzweckwaffe

Gesund mit Diehm
Schokolade – in vernünftiger Dosis eine Allzweckwaffe
In seinem aktuellen Gastbeitrag widmet sich Prof. Dr. med. Curt Diehm einem Thema, das gerade zur Weihnachtszeit Hochkonjunktur hat: Schokolade.
Die Vorweihnachtszeit steht vor der Tür und mit ihr ein Angriff auf unser Gewicht. Wenig Bewegung, Gänsebraten, Lebkuchen und andere kulinarische Verführungen schlagen nur allzu gern an der Taille an. Auch Schokolade steht seit jeher auf der Liste der Leckereien, die man eigentlich meiden sollte. Dabei muss die Beurteilung von Schokolade aus gesundheitlicher Sicht revidiert werden – zumindest was dunkle Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakao angeht, die in den Supermärkten zunehmend die traditionelle Vollmilchschokolade mit ihrem hohen Anteil an Fett und Zucker verdrängt. Gute Nachricht für Schokoladeliebhaber also!   Weiterlesen

Schlechter Schlaf in den Wechseljahren: Häufig Arteriosklerose in der Halsschlagader

Untersuchungen zeigen, dass rund die Hälfte der Frauen im Klimakterium unter Schlafstörungen leidet. Offenbar sind damit auch Gefäßerkrankungen assoziiert.

Schlafstörungen sind für viele Frauen belastender als andere Wechseljahresbeschwerden. Sinkende Östrogenspiegel werden dafür verantwortlich gemacht. Depressionen können eine Rolle spielen. Aber auch Schlafapnoe ist in den Wechseljahren häufiger. Das kann zu einer nachhaltigen Leistungsminderung am Tag führen.

In einer vom National Institute of Health and National Heart, Lung, and Blood Institute (NIH) gesponserten Studie wurde nun gezeigt,dass bei Schlafstörungen im Klimakterium häufg Arterioskleroseprozesse in den Karotiden vorliegen. In der Studie wurden 256 peri- und postmenopausale Frauen mit noch vorhandenem Uterus und zumindest einem Ovar untersucht. Die Probandinnen waren zwischen 40 und 60 Jahre alt. Alle waren Nichtraucherinnen und keine der Studienteilnehmerinnen arbeitete Nachtschicht. Keine Probandin hatte anamnestische und aktuelle klinische Hinweise auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Keine nahm Schlafmittel ein oder Medikamente, die das Herz-Kreislauf-System beeinflussen könnten (Betablocker, Kalziumantagonisten, ACE-Hemmer oder Insulin).

Alle Studienteilnehmerinnen trugen drei Tage lang einen Antigrafen zum Schlafmonitoring. Hitzewallungen wurden durch einen sternalten Sensor dokumentiert. Bei allen Teilnehmerinnen wurde der Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) durchgeführt und alle bekamen eine Duplexuntersuchung der Karotiden zur Dokumentation der Intima-Media- Dicke (IMT) und zur Evaluation von Plaques. Eine Blutabnahme diente der Bestimmung der Blutfette, des Blutzuckers, ferner der Insulin- und Östrogenspiegel.

Tab. 1: Relation von Schlafzeit und Intima-Media-Dicke

Schlafzeit (Stunden)

Intima-Media-Dicke

5–6

0,70

6–7

0,66

>7

0,68

Die Ergebnisse zeigten, dass vermehrte Schlafstörungen und verkürzter Schlaf mit vermehrten Plaques und einer Zunahme der Intima-Media-Dicke korrelierten (Odds Ratio 1,58). Eine Schlafdauer von über sieben Stunden war nicht protektiv. Auch generell eine schlechtere Schlafqualität korrelierte mit einer Zunahme arteriosklerotischer Veränderungen an den Halsschlagadern. Dies zeigte sich auch unter Berücksichtigung der Kovariaten wie Östrogenspiegel, Hitzewallungen und depressiver Symptome.

Thurston RS et al. Sleep Characteristics and Ca- rotid Atherosclerosis among Midlife Women. Abstract S-16, North American Menopause So- ciety (NAMS) Annual Meeting, Orlando (Florida), 5.–8. Oktober 2016

Kommentar

Die Autoren fordern ein Herz-und Gefäßscreening bei Frauen mit Schlafstörungen in der Menopause. Eine Kausalität ist allerdings durch diese Studie nicht bewiesen. Abzustreiten ist aber nicht, dass Schlafstörungen Hand in Hand gehen mit zunehmenden arteriosklerotischen Veränderungen an den Halsschlagadern.

Prof. Dr. med.Curt Diehm

Max-Grundig-Klinik, Bühl

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Zweitmeinung vor Majoramputation

Die Zahl von Majoramputationen ist trotz leicht sinkender Tendenz im- mer noch erschreckend hoch. Überwiegend sind Diabetiker von Am- putationen betro en. Ziel muss es sein, die Zahl der Minor- und Majoramputationen zu verringern. Ein Instrument dazu ist das Einho- len einer Zweitmeinung in einem Gefäßzentrum zur Klärung einer möglichen Revaskularisation und die Scha ung eines landes- und bun- desweiten Amputationsregisters.
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Plädoyer für eine positive Lebenseinstellung

26. August 2016

Prof. Dr. med. Curt Diehm

In seinem heutigen Gastbeitrag bricht Prof. Dr. med. Curt Diehm eine Lanze für eine positive Lebenseinstellung. Und untermauert seinen Appell mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen.
Es war der Kaufmann Rolf Nitsch, der einmal so schön formulierte: „Achtung: meiden Sie auf alle Fälle Pessimisten, Kleindenker, Schwarzseher und Armutsfetischisten, solche Leute treiben Sie in den Misserfolg und lenken sie von Ihren wahren Bestimmungen ab.“ Da ist etwas daran. Nicht nur für die generelle Lebensgestaltung, auch in der Medizin spielt eine optimistische Grundhaltung eine große Rolle.  Weiterlesen

Sodbrennen – nicht zu unterschätzen !

19. August 2016

Prof. Dr. med. Curt Diehm

Wie kommt es zu Sodbrennen und was kann man dagegen tun? Das erklärt Prof. Dr. med. Curt Diehm in seinem heutigen Gastbeitrag.
Sodbrennen ist zu einer sehr verbreiteten Krankheit geworden. Über 40 Prozent aller Deutschen leiden an Sodbrennen. Es wird verursacht, wenn der Verschlussmechanismus zwischen Magen und Speiseröhre nicht mehr funktioniert. Dann fließt Magensäure zurück aus dem Magen in die Speiseröhre und kann dort die Schleimhaut angreifen. Eigentlich sollte ein ringförmiger Muskel am Mageneingang (der „Pförtner“) den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre verhindern. Wenn dieser Muskel aber erschlafft ist, etwa durch massives Übergewicht und wenn beispielsweise Bauchfett den Magen nach oben drückt, dann kann der Pförtner nicht mehr richtig arbeiten. Spezielle Nahrungsmittel wie Coca-Cola, Weiswein mit viel Säure und Kaffee können Risikofaktoren für die auch Reflux genannte Krankheit sein. Natürlich kann auch Stress zu ähnlichen Problemen führen.  Weiterlesen