DIABETES 2018-Diabetisches Fußsyndrom: über Polyneuropathie, Durchblutungsstörungen und Zweitmeinungen

H. Lawall

Die Zahl der hohen Amputationen bei Menschen mit Diabetes mellitus beträgt etwa 8.500 pro Jahr.

2014: Die Zahl der Minoramputationen bei Diabetikern beträgt 30.400.

Bundesweit rückläufige Zahl von Majorsamputationen bei Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland. Die Prävalenz des diabetischen Fuß-Syndroms (DFS) liegt unverändert bei ca. 2 bis 10 Prozent der diabetischen Gesamtbevölkerung.

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Wenn Führungskräfte dopen

Proc. C. Diehm

Manager stehen immer Strom – kein Wunder, dass einige zu Mitteln greifen, um Leistungsfähigkeit, Regeneration und auch die Schlafqualität zu steigern. Doch langfristig kann die Einnahme zu erheblichen Schäden führen.

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Dr. Google weiß nicht alles

Prof. C. Diehm

Nicht verzagen, Google fragen: Immer mehr Menschen machen im Internet Selbstanalysen zu ihren Krankheiten und Beschwerden oder konsultieren Onlineärzte. Das ist praktisch, kann aber zur Gefahr für die Gesundheit werden.

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Was tun gegen den November-Blues?

Prof. C. Diehm

Mit dem Herbst verdunkelt sich nicht nur der Himmel, sondern bei vielen Menschen auch das Gemüt. Die Winterdepression hält Einzug, auch in die Büros. Was dagegen hilft – außer Schokolade.

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Periphere arterielle Verschlusskrankheit und Diabetes mellitus

Dr. H. Lawall

Periphere Durchblutungsstörungen der Becken- und Beinarterien sind eine der Folgekomplikationen des Diabetes mellitus. Der Begriff umfasst Stenzen und Verschlüsse bei Patienten mit dieser Stoffwechselerkrankung.

Arterielle Gefäßläsionen sind abhängig vom Alter und der Erkrankungsdauer und treten deshalb zumeist im höheren Lebensalter auf. Die Prävalenz der PAVK beträgt bei über 70-jährigen Patienten geschlechtsunabhängig etwa 20%. Nur bei 25% der Betroffenen treten Symptome auf.

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Hokuspokus – Homöopathie

Prof. C. Diehm

Weiße Kügelchen mit wundersamer Wirkung: Viele Menschen schwören auf Homöopathie, Tausende Ärzte in Deutschland bieten entsprechende Behandlungen an. Aber bringen Globulin und andere Mittelchen wirklich etwas ?

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So fliegen Sie entspannter

Prof. C. Diehm

Für Manager stellen häufige Langstreckenflüge eine erhebliche Belastung dar – nicht nur wegen des Jetlags. Doch wer einige kleine Regeln beachtet, reist entspannter. Die Vorbereitung dafür beginnt schon vor dem Abflug.

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Zwei Seiten einer Medaille

Dr. H. Lawall

Die Entstehung venöser Tromben ist ein multifaktorielles Geschehen. Auf Basis der Virchow’schen Trias (Beeinträchtigung des venösen Rückflusses, Schädigung der Venenwand und Gesinnungsneigung) können akute Faktoren wie Entzündungen oder Traumata eine Thrombose auslösen. Ist diese in den tiefen Venen lokalisiert, besteht die Gefahr einer Lungenembolie. Das individuelle Thromboserisiko entscheidet über die Notwendigkeit einer Prophylaxe.

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Körperliche Untersuchung allein nicht ausreichend – Diagnostik der Venenthrombose

Dr. H. Lawall

Da die Symptome einer tiefen Venenthrombose oftmals unspezifisch sind oder sogar fehlen, ist zu Beginn des Diagnoseprozesses eine Einschätzung der klinischen Wahrscheinlichkeit unabdingbar. Die D-Dimer-Bestimmung kann für den Ausschluss einer Thrombose eingesetzt werden. Für ihren eindeutigen Nachweis ist die Kompressionssonographie Methode der Wahl.

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Der Marathon-Wahnsinn

Prof. C. Diehm

Dieses Wochenende finder der Berlin-Marathon statt – und wieder werden Zehntausende Sportverrückte dabei sein, darunter auch einige Führungskräfte. Doch die 42 Kilometer sind für Manager nicht unbedingt das Richtige.

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S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) – Teil 1

Dr.H.Lawall, Prof.G. Rümenapf, Prof. H. Huppert et. al.

Diese Pocket-Leitlinie ist eine der Deutschen Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. herausgegebene Kurzfassung der interdisziplinären S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Sie gibt den gegenwärtigen Erkenntnisstand wieder und soll Ärztinnen und Ärzte bei Entscheidungen zum Management der PAVK unterstützen. Pocket-Leitlinien können die im interdisziplinären Konsensus getroffenen differenzierten Empfehlungen der S3-Leitlinie nur verkürzt darstellen, sodass für weitergehende Empfehlungen auf die Langversion verwiesen wird. Eine Leitlinie kann weder die individuelle ärztliche Evaluation eines Patienten ersetzen, noch die spezifische Ausrichtung der Diagnostik und Therapie an den einzelnen Patienten.

 

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Efficacy and Safety of lprostadil in Patients with Peripheral Arterial Occlusive Disease Fontaine Stage IV: Results of a Placebo Controlled Randomised Multicentre Trial (ESPECIAL)

Dr. H. Lawall, A.Pokrovsky, et. al.

Peripheral arterial occlusive disease (PAOD) Fontaine Stage IV, the most serious form of critical limb ischemia (CLI), ist the clinical endpoint of PAOD. Despite its subacute or chronic appearance immediate action is necessary since tissue perfusion is markedly reduced and there is the threat of major amputation within 1 year.

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Geduld ist oft das beste Heilmittel

Prof. C. Diehm

Sodbrennen, Erkältung, Rückenschmerzen: Wie die meisten Menschen gehen viele Führungskräfte wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt. Doch die vermeintliche Hilfe schadet oft mehr, als sie nützt. Es gibt bessere Alternativen.

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Nahrungsergänzungsmittel ? Nein danke !

Prof. C. Diehm

Work-out-Booster, muskelaufbauendes Kreatin, Vitamin D: Knapp 30 Prozent der deutschen Führungskräfte greifen zu Präparaten. Zumeist sind diese jedoch unnötig und nutzlos – und manche können sogar schädlich sein.

Viele gebildete und ansonsten rational tickende Manager können sich einem Trend nicht entziehen, der sich in den vergangenen Jahren breitgemacht hat und der vornehmlich auf auf aggressivem Marketing statt evidenzbasierter Wissenschaft fußt.

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Golf – der ideale Sport für Führungskräfte

Prof. C. Diehm

Golf hat bei Managern und Führungskräften an Beliebtheit eingebüßt. Das ist schade, insbesondere aus medizinischer Sicht. Es ist die ideale Freizeitaktivität – nicht nur für ergraute Aufsichtsräte.

Der Golfsport hat unter Führungskräften in den vergangenen Jahren an Attraktivität eingebüßt! Zu zeitraubend sei eine Runde, heißt es oft, auch wären damit weniger “Statuspunkte” als früher verbunden. Zudem würde die Hoffnung, sich mit wichtigen Leuten zu vernetzen, in der Praxis enttäuscht.

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Der perfekte Urlaub

Prof. C. Diehm

Führungskräfte sollten den Sommerurlaub nutzen, um einmal so richtig auszuspannen und etwas für die Gesundheit zu tun. Doch viele Manager und Unternehmer gehen ihn falsch an. Das beginnt schon bei der Wahl des Ortes.

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Herzrisiko-DIABETES

Prof. C. Diehm

Hohe Blutzuckerwert schädigen auf Dauer eine Reihe von Funktionen des Körpers. Wie Sie Ihr Risiko erfolgreich senken können.

Artikel erschienen in HÖRZU Nr. 25 vom 16.6.2017

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Alles Gute für ein gesundes Herz

Prof. C. Diehm

Unser Herz ist ein Wunderwerk: Tag und Nacht schlägt es ungefähr 100000 mal und versorgt unsere Organe und unsere Gefäße mit Blut. Ganz selbstverständlich.  Erst wenn es aus dem Takt gerät, wenn es stolpert oder oder wir das Gefühl haben, es pumpt zu schwach und das Atmen fällt schwer, wird uns bewusst, dass dieser Muskel in der Mitte unseres Körpers ganz schön rackert.

Art. erschienen in BUNTE Nr.26 vom 21.06.2017

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Mentale Leistungsfähigkeit – so halten Sie sich fit

Prof. C. Diehm

Gesund mit Diehm: Mental fit bleiben

Mentale Leistungsfähigkeit – so halten Sie sich fit im Kopf

Auch wenn der physische und psychische Abbau heute in höherem Alter erfolgt als früher: Irgendwann macht jeder Mensch die Erfahrung, dass er nicht mehr jung ist. Spätestens an diesem Punkt lohnt es, sich über Regeln klar zu werden, wie die mentale Leistungsfähigkeit am besten so lange wie möglich erhalten werden kann. Diese Regeln gelten auch für Patienten, die durch einen medizinischen oder psychologischen Krisenfall zeitweise zurück geworfen wurden. Mit folgenden einfachen Regeln leben Sie besser.  Weiterlesen

Wie gesund ernähren sich Manager?

Prof. C. Diehm

Die renommierte Max Grundig Klinik ließ 1.000 Führungskräfte befragen, wie ernst sie es mit einer gesunden Ernährung nehmen und welche Regeln sie dabei befolgen.

Führungskräfte streben heute nach einem ausgewogenen Lebensstil. Aus einer Befragung von 568 Managern durch die Max Grundig Klinik im Sommer 2014 wissen wir, dass bei fast allen medizinischen Parametern Führungskräfte gesünder sind als der Durchschnittsbürger. Viel Sport und Bewegung, ein modernes Mantra in Deutschlands Wirtschaft, tragen zu diesem Befund bei. Aber: Die Erhebung brachte 2014 auch ans Tageslicht, dass 48 Prozent der befragten Führungskräfte nach BMI-Definition übergewichtig sind, wobei das Verhältnis von Normalgewicht zu Übergewicht bei weiblichen Führungskräften deutlich besser ausfällt (81 Prozent Normalgewicht).

Prof. Dr. Curt Diehm, Ärztlicher Direktor der Max Grundig Klinik, sagt: „Trotz viel Sport kämpfen Leistungsträger in der Wirtschaft häufig mit ihrem Gewicht. Aus diesem Grund wollten wir in der aktuellen Befragung wissen, wie es diese Gruppe im weiteren Sinne mit der Ernährung hält.“ Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden deshalb kürzlich 1.000 Führungskräfte in Deutschland befragt.  Weiterlesen

Flohsamenschalen – eine unverzichtbare Zauberfaser für gesunde Rituale

Gesund mit Diehm

Flohsamenschalen – eine unverzichtbare Zauberfaser für gesunde Rituale

Flohsamenschalen sind die Samenschalen der Pflanze Plantago ovata. Flohsamen wird heute hauptsächlich in Indien und Pakistan angebaut und der sogenannte Indische Flohsamen wird als Nahrungsergänzung und zu Heilzwecken hergestellt und vertrieben. Bei chronischer Verstopfung werden Plantago ovata Samenschalen als natürliches Darmregulanz eingesetzt. Die Samenschalen sind quellfähig und führen so zu einer Volumenzunahme im Dickdarm. Die Peristaltik wird dadurch angeregt. Flohsamen entfalten ihre Wirkung allerdings nur richtig, wenn eine adäquate Trinkmenge gegeben ist. Unter Gastroenterologen und Internisten gilt es heute als gesichert, dass Flohsamenschalen sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall helfen.

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SIPE-Syndrom: Tod im kalten Wasser

Prof. C. Diehm

Das SIPE-Syndrom ist ein klassisches Lungenödem, das bei jungen Sportlern, die längere Zeit im kalten Wasser schwimmen, ohne Vorwarnung auftreten kann. Typischerweise passiert dies beim Triathlon. Amerikanische Wissenschaftlicher untersuchten nun eine Möglichkeit zur Prävention dieses lebensgefährlichen Syndroms.

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Lassen sich die Amputationsraten bei Diabetikern reduzieren?

H. Lawall et. al

Die Zahl von Majorsamputationen ist trotz leicht sinkender Tendenz immer noch erschreckend hoch. Überwiegend sind Diabetiker von Amputationen  betroffen. Ziel muss es sein, die Zahl der Minor- und Majorsamputationen zu verringern. Ein Instrument dazu ist das Einholen einer Zweitmeinung in einem Gefäßzentrum zur Klärung einer möglichen Revascularisation und die Schaffung eines landes- und bundesweiten Amputationsregisters.

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German guideline on the diagnosis an treatment of peripheral artery disease – a comprehensive update 2016

Vasa. DOI: 10.1024/0301-1526/a000603. © 2017 Hogrefe AG.
German guideline on the diagnosis and treatment of peripheral artery disease – a comprehensive update 2016
Holger LawallRelated informationAkademie für Gefäßkrankheiten Ettlingen, Max Grundig Klinik, Bühlerhöhe, Germany
, Peter HuppertRelated informationInstitut für Radiologie, Klinikum Darmstadt, Germany
, Christine Espinola-KleinRelated informationZentrum für Kardiologie, Abt. Angiologie, Universitätsmedizin Mainz, Germany
, Claudia Silke ZemmrichRelated informationInstitute for Pharmacology and Preventive Medicine, Mahlow, Germany
, and Gerhard RuemenapfRelated informationKlinik für Gefäßchirurgie, Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer, Germany
Received October 13, 2016
Accepted November 7, 2016
Published online Januar 27, 2017
DOI: http://dx.doi.org/10.1024/0301-1526/a000603
Abstract

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Abstract
Abstract. The prevalence of peripheral artery disease (PAD) is increasing worldwide and is strongly age-related, affecting about 20 % of Germans over 70 years of age. Recent advances in endovascular and surgical techniques as well as clinical study results on comparative treatment methods strengthened the need for a comprehensive review of the published evidence for diagnosis, management, and prevention of PAD.   Weiterlesen

Warum ist Bauchfett so schädlich?

Der BMI hat ausgedient. Stattdessen sagen wir: Ein Mann mit einem Bauchumfang ab 102 cm gilt für uns als Risikopatient und eine Frau mit 88 cm. Entscheidend für die Herzgesundheit ist nur das Bauchfett. Der Gesamtkörperfettanteil spielt keine entscheidende Rolle. In diesem Punkt sind Männer benachteiligt. Frauen haben eher birnenförmige, Männer dagegen apfelartige Figuren mit viel Bauchfett. Dieses Fett sendet gefährliche Hormone aus, durch die sich die Gefäße zusammenziehen. Außerdem erhöhen diese Fettgewebshormone die Klebrigkeit der Blutplättchen, was zu Thromben führen kann. Dadurch belastet männliches Übergewicht das Herz stärker als weibliches.

Wieso schützt eine Grippeimpfung auch Herzkrankheiten?

Nehmen wir eine Gruppe von 1000 70-Jährigen: 500 lassen sich impfen, 500 nicht. Von den Ungeimpften erleiden 40 % mehr Personen Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Der Grund dafür: Jeder Infekt im Körper belastet unser Herz. Deshalb haben Menschen mit chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma auch häufige Gefäßprobleme. Grippeschutzimpfungen schützen deshalb indirekt auch unser Herz.

Ebenso ist es übrigens auch mit der Zahngesundheit: Eine gute Zahnpflege schützt unser Herz! Wissenschaftler gehen davon aus, dass ungefähr die Hälfte der Menschen ab 30 unter einer chronischen Parodontitis, also unter einer chronischen Entzündung des Zahnhalteapparates leiden. In einer großen schwedischen Studie hat sich gezeigt, dass Menschen mit einem ersten Herzinfarkt in 43% der Fälle Parodontitis aufweisen. Deshalb sollten Zahnärzte ihre Patienten mit chronischen Zahnentzündungen auch unverzüglich zum Kardiologen schicken!

Wie können wir unsere Gefäße außerdem gesund erhalten?

Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen sollten vermieden bzw. behandelt werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Aminosäure Arginin. Sie wird in der Gefäßwand in einen Botenstoff umgewandelt, der die Schlagadern weitet und den Blutdruck reguliert. Eine ausreichende Versorgung ist entscheidend, um Durchblutungsstörungen vorzubeugen. Gute Lieferanten sind Kürbiskerne, Mandeln, Hülsenfrüchte, Fisch, Eier und Milch. Bei Stress oder einer Ernährung mit viel Fast Food reicht die Zufuhr häufig nicht aus. Hier ist eine Kombination aus Arginin und den Vitaminen B6, B12 und Folsäure sinnvoll (z.B. in Telcor Arginin plus, rezeptfrei, Apo.). Studienergebnisse zeigen, dass eine regelmäßige Einnahme die Gefäßfunktion schon nach 3 Monaten deutlich verbessert.